Wie eine Zusammenarbeit beginnt.
Wie läuft eine Zusammenarbeit typischerweise ab?
In vier Schritten:
- 01Erstgespräch: Ziele, Zielgruppe, Rahmenbedingungen und bisherige Erfahrungen.
- 02Konzept und Offerte: Kanalmix, Zielgruppenlogik, Messgrössen und Budgetverteilung, schriftlich und nachvollziehbar.
- 03Setup und Launch: Aufbau der Kampagne, Tracking, Freigaben, Start.
- 04Steuerung und Reporting: laufende Optimierung, Live-Dashboard, Auswertung am Ende der Laufzeit.
Wie schnell kann eine Kampagne starten?
Das hängt vor allem davon ab, wie weit Zielsetzung und Werbemittel bereits stehen. Sind Briefing und Assets vorhanden, ist ein Start in kurzer Zeit realistisch. Kommen Konzeption, Produktion der Werbemittel oder ein neues Tracking-Setup dazu, verschiebt sich der Zeitpunkt entsprechend. Im Erstgespräch lässt sich das konkret einschätzen.
Was wird für den Start benötigt?
Im Kern drei Dinge: ein klares Ziel (was soll die Kampagne bewirken), ein Verständnis der Zielgruppe und die Werbemittel. Dazu kommen technische Zugänge, etwa für Tracking auf der Website oder für bestehende Analytics-Systeme. Was fehlt, wird gemeinsam erarbeitet.
Werden auch Werbemittel produziert?
Ja, auf zwei Wegen.
Für die klassische Produktion von Sujets, Videos oder Audiospots wird mit professionellen Partnern gearbeitet, auf Wunsch auch direkt mit Ihrer bestehenden Kreativagentur.
Ergänzend lassen sich Werbemittel aus bestehenden Assets ableiten. Aus vorhandenen Sujets, Produktbildern und Ihrem Corporate Design entstehen mit KI-Unterstützung ansprechende, professionell wirkende Werbemittel: von statischen Formaten bis zu dynamischen und HTML5-Bannern. Das spart Zeit und Produktionskosten, gerade wenn viele Grössen, Sprachversionen oder Produktvarianten gebraucht werden.
Die Vorgaben zu Formaten, Längen und Varianten kommen in beiden Fällen von uns, damit die Werbemittel zu den gewählten Kanälen passen.
Gibt es eine Mindestlaufzeit?
Es gibt keine standardisierte Vertragsbindung. Sinnvoll ist eine Laufzeit, in der eine Kampagne genug Daten sammelt, um steuerbar zu sein: sehr kurze Flights lassen sich zwar umsetzen, bieten aber wenig Spielraum für Optimierung. Die passende Laufzeit wird pro Vorhaben festgelegt.
Was der Preis abdeckt.
Wie setzt sich der Preis zusammen?
Das Pricing wird pro Vorhaben bestimmt. Ziel, Kanalmix, Zielgruppe, Laufzeit und Komplexität unterscheiden sich zu stark, als dass eine Standardpreisliste dem Vorhaben gerecht würde. Vor dem Start erhalten Sie eine Offerte mit einem verbindlichen Preis und dem dazugehörigen Leistungsumfang.
In der Regel enthalten sind:
- —Strategie und Konzeption: Zielgruppen, Kanalmix, Mediaplan
- —Kampagnen-Setup, Tracking und Qualitätskontrolle vor dem Launch
- —Laufende Steuerung und Optimierung während der Laufzeit
- —Daten- und Segmentkosten für das Targeting
- —Zugang zum Live-Reporting-Dashboard
- —Abschlussreporting mit Auswertung und Empfehlungen
- —Adaption der Werbemittel aus bestehenden Assets, inklusive KI-gestützter Banner
- —Durchgehend derselbe Senior-Ansprechpartner
Was darüber hinausgeht, etwa eine aufwendige Neuproduktion von Werbemitteln oder ein Beratungsmandat ausserhalb der Kampagne, wird vorab separat ausgewiesen.
Gibt es ein Minimalbudget?
Ein sinnvolles Minimum ergibt sich aus Kanal, Zielgruppengrösse und Laufzeit. Connected TV und Digital Out-of-Home haben andere Einstiegsgrössen als Display oder Online Video. Massgeblich ist, dass das Budget ausreicht, um die definierte Zielgruppe mit relevanter Frequenz zu erreichen. Eine realistische Grössenordnung nennen wir im Erstgespräch, bevor Aufwand entsteht.
Wie transparent ist die Abrechnung?
Sie wissen vor dem Start, was die Kampagne kostet und welche Leistungen darin enthalten sind. Der Preis steht in der Offerte, für Aufwände innerhalb des vereinbarten Umfangs gibt es keine Nachfakturierung.
Während der Laufzeit ist die Auslieferung im Dashboard einsehbar: Kanäle, Umfelder, Reichweite und Frequenz, auf Basis der in der Plattform ausgewiesenen Daten. Sie sehen also nicht nur, was die Kampagne kostet, sondern auch, was dafür ausgeliefert wurde.
Details zu Zahlungsmodalitäten und Rahmenbedingungen finden Sie in den AGB.
Was passiert, wenn eine Kampagne nicht liefert?
Kampagnen werden laufend beobachtet, nicht erst am Ende ausgewertet. Weicht die Entwicklung von der Erwartung ab, wird nachjustiert: an Zielgruppen, Umfeldern, Frequenz, Formaten oder der Budgetverteilung. Wenn eine Annahme sich als falsch erweist, wird das benannt, statt es im Reporting zu glätten.
Womit gearbeitet wird.
Welche Kanäle werden abgedeckt?
Im Kern die programmatischen Kanäle:
- —Display und Online Video (OLV)
- —Connected TV (CTV)
- —Digital Audio
- —Digital Out-of-Home (DOOH)
Ergänzend, wenn es zum Vorhaben passt:
- —Social Ads
- —Search Ads
- —Conversational Ads: Werbeplatzierungen in KI-Assistenten wie ChatGPT
- —Generative Engine Optimization (GEO): Sichtbarkeit in den Antworten von KI-Assistenten
Der Mix richtet sich nach Ziel und Zielgruppe, nicht nach Verfügbarkeit. Wenn ein Kanal für Ihr Vorhaben keinen Beitrag leistet, kommt er nicht ins Konzept.
Über welche Plattformen wird ausgeliefert?
Über etablierte Demand-Side-Plattformen im programmatischen Einkauf. Die Auswahl richtet sich nach Kanal, Inventarzugang und Zielsetzung. Es bestehen keine Verpflichtungen gegenüber einzelnen Vermarktern oder Netzwerken, die Plattformwahl ist damit eine fachliche Entscheidung.
Wie funktioniert das Targeting?
Über eine Kombination aus Ihren eigenen Daten (etwa Website-Besucher oder CRM-Segmente, sofern vorhanden und rechtlich nutzbar), qualifizierten Drittanbieter-Segmenten sowie kontextuellen und geografischen Signalen. Im B2B kommen Ansätze wie die Ansprache von Entscheidern bestimmter Branchen und Lookalike-Modelle auf Basis Ihrer Website-Besucher dazu.
Welcher Daten-Mix sinnvoll ist, wird pro Kampagne begründet und nicht als Standardpaket übernommen.
Wie wird der Erfolg gemessen?
Die Messgrössen werden vor dem Start definiert, passend zum Ziel: Reichweite und Frequenz bei Markenzielen, Interaktionen und Abschlüsse bei Performance-Zielen, qualifizierte Leads im B2B. Während der Laufzeit steht ein Live-Dashboard zur Verfügung, Sie müssen also nicht auf ein Monatsreporting warten.
Lässt sich die Kampagne mit bestehenden Systemen verbinden?
In der Regel ja. Anbindungen an Web-Analytics, Tag-Management oder CRM-Systeme sind üblich, damit Kampagnendaten nicht isoliert stehen. Was technisch möglich ist, hängt von Ihrem Setup und den datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen ab. Das wird vor dem Start geklärt.
Welche Rolle spielt AI in der Kampagnensteuerung?
AI und Automatisierung werden dort eingesetzt, wo sie messbar etwas beitragen: bei der Auswertung grosser Datenmengen, bei der Erkennung von Mustern in der Auslieferung und bei wiederkehrenden Aufgaben im Kampagnenbetrieb. Die strategischen Entscheidungen bleiben beim Menschen, nachvollziehbar und begründbar.
Unabhängig davon ist der Einsatz von AI im Marketing ein eigenes Beratungsfeld: von der Standortbestimmung über die Automation-Roadmap bis zu Tool-Auswahl und Workshops.
Was der Unterschied ist.
Was unterscheidet Your Growth Lab von einer klassischen Agentur?
Drei Punkte. Erstens: Sie sprechen durchgehend mit der Person, die Ihre Kampagne auch steuert, es gibt keinen Wechsel vom Pitch-Team zum Junior-Account. Zweitens: keine Netzwerk- oder Vermarkterverpflichtungen, die Kanalwahl folgt der Zielsetzung. Drittens: keine Strukturen, die Sie über Ihr Budget mitfinanzieren, ohne an Ihrer Kampagne zu arbeiten.
Was bedeutet Unabhängigkeit konkret?
Dass keine Beteiligungen, Rahmenverträge oder Volumenvereinbarungen bestehen, die eine Empfehlung beeinflussen könnten. Die Empfehlung für ein Umfeld, einen Kanal oder eine Plattform hat damit nur einen Grund: dass sie für Ihr Ziel die passende ist.
Ist eine Zusammenarbeit mit bestehenden Agenturen oder Inhouse-Teams möglich?
Ja, das ist ein häufiges Setup. Möglich sind unter anderem: Übernahme des programmatischen Teils neben einer bestehenden Kreativ- oder Mediaagentur, Unterstützung eines Inhouse-Teams beim Aufbau von Know-how, oder eine Zweitmeinung zu einem laufenden Setup. Die Rollen werden vorab sauber abgegrenzt.
Für welche Unternehmen eignet sich das Angebot?
Für Unternehmen, die digitale Werbung ernsthaft einsetzen wollen und Wert auf Nachvollziehbarkeit legen: KMU im B2C, die Reichweite und Abverkauf brauchen, B2B-Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Leistungen und langen Entscheidungswegen, sowie Agenturen, die programmatische Kompetenz zukaufen möchten.
Wie wird mit Daten und Datenschutz umgegangen?
Die Bearbeitung von Daten richtet sich nach dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und, wo anwendbar, nach der DSGVO. Kundendaten werden nur im vereinbarten Rahmen und für den vereinbarten Zweck verwendet. Wie diese Website selbst mit Daten umgeht, steht in der Datenschutzerklärung.
Sind auch internationale Kampagnen möglich?
Ja. Der Schwerpunkt liegt auf der Schweiz und dem DACH-Raum, wo das Marktverständnis am dichtesten ist. Internationale Kampagnen sind darüber hinaus umsetzbar: Die eingesetzten Plattformen liefern weltweit aus, entscheidend sind Zielsetzung, Inventarzugang und passende Werbemittel pro Markt.
Arbeitssprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch.